Kein Sieg aus den ersten drei Bundesligaspielen, dazu die demütigende Niederlage gegen den
Karnevalsverein Mainz 05. Der FC Bayern steckt schon kurz nach dem Start in einer schweren Krise.
Es handelt sich jedoch keineswegs nur um eine Ergebniskrise. Viel schockierender ist, was Trainer
Louis van Gaal derzeit auf den Rasen schickt.
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Er ist einer der besten Spieler Europas und er hat die Bundesliga zwei Jahre lang wie kaum ein
anderer bereichert. Ein drittes Jahr wird es jedoch nicht geben - sein Weggang ist längst
besiegelt. Das Fußballgenie aus Frankreich wird den FC Bayern verlassen, und ich bin überzeugt
davon, dass die Verantwortlichen aus München das längst eingesehen haben und bereits mit den
Einnahmen des Megatransfers planen.
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Eins muss man der Konkurrenz lassen. Sie hat von den Bayern gelernt. Uli Hoeneß und Karl-Heinz
Rummenigge, die mit ihrer berühmt-berüchtigten psychologischen Kriegsführung schon so manchen
Bundesligaendspurt beeinflusst haben, sehen sich nun selbst verschiedener Angriffe ausgesetzt - und
reagieren in diesen ohnehin turbulenten Tagen dünnhäutig.
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Wenn Trainer anfangen, über Erfolge zu reden, während alle um sie herum die Wunden bitterer
Niederlagen und Enttäuschungen lecken, wird deutlich, dass diese Trainer längst ausserhalb des
Vereins stehen. Dass sie sich in einer Phase der Selbstverteidigung befinden, die bereits in
Selbsttäuschung übergegangen ist.
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Was sich tagelang angedeutet hat, wurde heute von Uli Hoeneß bestätigt: Ivica Olic wird
zur neuen Saison vom HSV nach München wechseln. Die Bayern setzen also ihre bewährte
Taktik fort, die Leistungsträger potentieller Konkurrenten auf nationaler Ebene wegzukaufen.
Ob Olic sich bei den Bayern wirklich durchsetzen wird, darf bezweifelt werden.
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Als im Jahr 2003 ein 18-Jähriger vom sinkenden Schiff des 1. FC Köln aus 10 Bälle
gleich Kanonenkugeln in die Netze der Bundesligakonkurrenz hämmert, feiert
Fußballdeutschland die Geburtsstunde eines neuen "Fußballprinzen." Sein
unwiderstehlicher Antritt, sein harter und präziser Abschluss und seine Unbekümmertheit
begeistern die Fans, sportliche Anerkennung und Sympathie fliegen ihm gleichermaßen zu.
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Der jungen Fangeneration wird es heutzutage nicht leicht gemacht sich für den Club in der
eigenen Stadt zu begeistern. Die voranschreitende Kommerzialisierung und fehlende Vorbilder aus der
eigenen Region führen dazu, dass die Vereine zusehends an Profil und regionaler nähe
verlieren. Kein Wunder also, dass es in Cottbus Werderfans gibt, dessen Lieblingsfarbe Grün
ist.
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Zugegeben, auf Äußerungen und Ankündigungen von Trainerclown Thomas Doll
herumzureiten, ist abgedroschen. Einen Blick auf die Sportseiten der westfälischen Lokalpresse
möchte ich euch jedoch nicht vorenthalten. Thema ist das Bundesligaduell zwischen dem FC
Bayern und Borussia Dortmund am Sonntag, welches nur sechs Tage später in Berlin wiederholt
wird - als DFB-Pokal-Finale.
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Nachdem es im November letzten Jahres Oliver Kahn erwischte, ist nun Martin Demichelis an der
Reihe. Weil er sich darüber ärgerte, dass ihn Ottmar Hitzfeld nach überstandenem Muskelfaserriss
nicht auf die Innenverteidigerposition zurückkehren lassen wollte, sondern im defensiven
Mittelfeld einplante, muss der Argentinier nun das Spiel gegen Cottbus als Zuschauer bestreiten.
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Wer kennt es nicht, das "weiße Zuschauer-T" in der Münchner Arroganz Allianz-Arena. Schon länger
habe ich mich gefragt, wie man es wohl schafft, für diese Choreographie rekrutiert zu werden. Nun
weiß ich: Es sind Auszubildende der Telekom, die sich freiwillig zu diesen Einsätzen melden
können.
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"Ja Herr Toni. Ich hab's auch gehört. Das war Abseits!" - Minuten später - "Jaja, Toni, ich hab's
gehört! Das war aufgestützt. Das Tor zählt nicht. Da hilft auch kein ungläubiges Lachen." Etwas
später hat es sich dann aber ausgeTonit ein klares Frustfoul führt zur Gelb-Roten Karte des
Italieners (Hast du das gehört?
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Der Aggressiv-Leader der Bayern hat wieder zugeschlagen. Dieses Mal hat er nicht versucht, einem
Gegenspieler aus vollem Lauf den Ellbogen ins Gesicht zu drücken. Dieses Mal hat er vor lauter
Frust dem Schiedsrichter für eine völlig korrekte Entscheidung höhnisch Beifall geklatscht und
anschließend die Bommelsche Stinkefaust gezeigt, die auch schon die Fans von Real Madrid [.
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