2008 beendete Oliver Kahn seine Karriere. Die Nachfolge im Tor des FC Bayern wurde bereits zuvor
dem damals hoffnungsvollen Talent Michael Rensing versprochen. Doch Michael Rensing schien mit dem
Druck nicht wirklich klar zu kommen; und patzte immer wieder. Vor dem Spiel in der Champions-League
gegen den FC Barcelona degradierte ihn dann sein damaliger Trainer zur Nummer Zwei – und der
vorherige Ersatztorhüter Hans-Jörg Butt durfte das Tor der Bayern hüten.
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Kein Sieg aus den ersten drei Bundesligaspielen, dazu die demütigende Niederlage gegen den
Karnevalsverein Mainz 05. Der FC Bayern steckt schon kurz nach dem Start in einer schweren Krise.
Es handelt sich jedoch keineswegs nur um eine Ergebniskrise. Viel schockierender ist, was Trainer
Louis van Gaal derzeit auf den Rasen schickt.
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Er ist einer der besten Spieler Europas und er hat die Bundesliga zwei Jahre lang wie kaum ein
anderer bereichert. Ein drittes Jahr wird es jedoch nicht geben - sein Weggang ist längst
besiegelt. Das Fußballgenie aus Frankreich wird den FC Bayern verlassen, und ich bin überzeugt
davon, dass die Verantwortlichen aus München das längst eingesehen haben und bereits mit den
Einnahmen des Megatransfers planen.
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Eins muss man der Konkurrenz lassen. Sie hat von den Bayern gelernt. Uli Hoeneß und Karl-Heinz
Rummenigge, die mit ihrer berühmt-berüchtigten psychologischen Kriegsführung schon so manchen
Bundesligaendspurt beeinflusst haben, sehen sich nun selbst verschiedener Angriffe ausgesetzt - und
reagieren in diesen ohnehin turbulenten Tagen dünnhäutig.
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Der Saisonendspurt der Bundesliga sucht in punkto Spannung seinesgleichen. Platz eins bis vier
trennen gerade mal zwei Punkte, und alle haben unter der Woche ihre Spiele gewonnen. Ich
persönlich glaube, dass Wolfsburg das Rennen macht. Doch nicht nur die Frage, wer Meister wird
oder noch auf den Holzmedaillenplatz vier abrutscht, macht die letzten Bundesligawochen so
aufregend.
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Eigentlich hatten Uli Hoeneß und Kalle Rummenigge ja angekündigt, weder sie noch Jürgen
Klinsmann hätten vor, nach der vorzeitigen Trennung "schmutzige Wäsche" zu waschen. Die beiden
Bayernbosse wären aber nicht sie selbst, wenn sie nicht doch ein wenig nachtreten würden. Und das
nicht mal besonders subtil.
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Gerade habe ich den Spieltagsrückblick fertig geschrieben, da platzt in München doch noch
vorzeitig die Bombe: Das Missverständnis Klinsmann ist mit sofortiger Wirkung beendet. Auch der
Nachfolger des 44-Jährigen steht bereits fest. Jupp Heynckes übernimmt den FC Bayern zumindest
übergangsmäßig bis zum Ende der laufenden Saison.
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Wenn Trainer anfangen, über Erfolge zu reden, während alle um sie herum die Wunden bitterer
Niederlagen und Enttäuschungen lecken, wird deutlich, dass diese Trainer längst ausserhalb des
Vereins stehen. Dass sie sich in einer Phase der Selbstverteidigung befinden, die bereits in
Selbsttäuschung übergegangen ist.
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Die Niederlage des FC Bayern gegen den HSV sollte ein Weckruf für die Konkurrenz sein, nicht
alles zu glauben, was so in den Medien steht. Nämlich dass es nur eine Frage der Zeit ist,
wann das Münchner Starensemble um Ribery und Co die Tabellenführung übernimmt und
unaufhaltsam davonzieht. Doch nur einen Spieltag später präsentiert sich [.
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Endlich ist es soweit: Nachdem wir mehrfach über den sich ankündigenden Wechsel von Lukas
Poloski zum 1. FC Köln berichteten, wurde nun endlich Vollzug gemeldet. Ab dem 1. Juli 2009
wird der Fußballprinz also wieder für seinen Lieblingsclub spielen, ausgestattet mit
einem Vertrag bis 2013. Der ist allerdings nur für die erste Liga gültig.
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Was sich tagelang angedeutet hat, wurde heute von Uli Hoeneß bestätigt: Ivica Olic wird
zur neuen Saison vom HSV nach München wechseln. Die Bayern setzen also ihre bewährte
Taktik fort, die Leistungsträger potentieller Konkurrenten auf nationaler Ebene wegzukaufen.
Ob Olic sich bei den Bayern wirklich durchsetzen wird, darf bezweifelt werden.
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Es hätte eine so schöne Feindschaft werden können. Wochenlang hatte es
Scharmützel zwischen dem Herbstmeister und dem Zweitplatzierten der Bundesliga gegeben. Doch
schon unterm Weihnachtsbaum gab es gegenseitige, verbale Geschenke zwischen TSG Hoffenheim und dem
FC Bayern. Nun hat Dietmar Hopp sogar nochmal nachgelegt und in einem Interview das wahre Gesicht
von Uli Hoeneß als [.
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Als ich im November über Lukas Podolski geschrieben habe, sprach ich noch von sich
verdichtenden Zeichen, dass der 23-Jährige die Bayern verlassen wird. Diese Zeichen sind
mittlerweile so dicht, dass man den Blätterwald vor lauter Poldimeldungen nicht mehr sieht.
Und das schon seit Wochen. Viele Vereine sind im Gespräch, und haben ihr Interesse sogar ganz
[.
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Oliver Kahn hat leicht reden. In regelmäßigen Abständen gibt er seinem Nachfolger
Michael Rensing, den er in aller Regel eher verteidigt als kritisiert, gute Ratschläge, wie er
sein Spiel noch verbessern könnte. Jüngster Rat: Der 24-Jährige müsse
"brutaler" werden. Leichter gesagt als getan.
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Vielleicht musste Hoffenheim Herbstmeister werden, um in der Bundesliga richtig anzukommen. Der
Erfolg des Aufsteigers ist so überragend, dass es mittlerweile selbst den größten
Kritikern des Emporkömmlings albern vorkommen muss, alles aufs Hoppsche Geld zu schieben.
Schnäppchen wie Compper und Weis, die für zusammengerechnet 250.
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Als im Jahr 2003 ein 18-Jähriger vom sinkenden Schiff des 1. FC Köln aus 10 Bälle
gleich Kanonenkugeln in die Netze der Bundesligakonkurrenz hämmert, feiert
Fußballdeutschland die Geburtsstunde eines neuen "Fußballprinzen." Sein
unwiderstehlicher Antritt, sein harter und präziser Abschluss und seine Unbekümmertheit
begeistern die Fans, sportliche Anerkennung und Sympathie fliegen ihm gleichermaßen zu.
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Ein sattes Fünftel der Saison ist vorbei, und so langsam gilt die Ausrede nicht mehr, dass die
Tabelle noch keine Aussagekraft hat. Besonders bitter ist das für den FC Bayern, der sich
zwischen Köln und Karlsruhe auf Platz 11 wiederfindet. Der Klinsmann-Effekt hat dem
Rekordmeister bisher nur zwei Siege in sieben Bundesligaspielen, dafür aber satte [.
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Mark van Bommel hat ne rote Karte gesehen. "Und?", werden sich jetzt einige denken. Da
könnte man auch eine Nachricht schreiben a la "Valdez vergibt Großchance" oder
"Hennes XIII. - wieder ein Geissbock." Scho' recht. Ich geb zu, das ist wirklich nichts
besonderes. Und es ist ja auch schon vorgestern passiert.
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Der jungen Fangeneration wird es heutzutage nicht leicht gemacht sich für den Club in der
eigenen Stadt zu begeistern. Die voranschreitende Kommerzialisierung und fehlende Vorbilder aus der
eigenen Region führen dazu, dass die Vereine zusehends an Profil und regionaler nähe
verlieren. Kein Wunder also, dass es in Cottbus Werderfans gibt, dessen Lieblingsfarbe Grün
ist.
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Kaum kam ich aus meinem Urlaub von der Ostsee zurück, schaltete ich schnell den Fernseher ein,
um mir noch die letzten Sekunden der Sonntagskonferenz anzuschauen. Dank eines Triebwerkschadens
des IC 2377 bekam ich leider nur noch die traditionellen Bierduschen zu sehen. Der FC Bayern hat es
nun also drei Spieltage vor Saisonende geschafft.
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Mit einem Interview in der Welt hat Stefan Effenberg, seines Zeichens Bundesliga-Rekordhalter
für gelbe Karten (111), der Debatte um "Fieslinge" und "Aggressivleader"
neuen Schwung verliehen. Darin beklagt er, dass er das "Geheule" über die Spielweise
von Mark van Bommel und Maik Franz nicht mehr hören kann und brüstet sich damit, Franz in
ihrer gemeinsamen Zeit [.
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Es scheint als gäbe es nach dem spannenden DFB-Pokalfinale am Samstag keine Verlierer. Der FC
Bayern München hat die Erwartungen erfüllt und den ersten Titel in dieser Saison
eingefahren. Und Borussia Dortmund? Wenn man sich so durch die Medien liest, könnte man
meinen, der BVB hätte großes geleistet.
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Zugegeben, auf Äußerungen und Ankündigungen von Trainerclown Thomas Doll
herumzureiten, ist abgedroschen. Einen Blick auf die Sportseiten der westfälischen Lokalpresse
möchte ich euch jedoch nicht vorenthalten. Thema ist das Bundesligaduell zwischen dem FC
Bayern und Borussia Dortmund am Sonntag, welches nur sechs Tage später in Berlin wiederholt
wird - als DFB-Pokal-Finale.
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Nun ist es der FC Bayern München doch: Der angekündige Ligadominator. Nach dem 3:1-Sieg
über Bochum haben sie neun Punkte Vorsprung auf den Zweiten Schalke. Doch sind die Bayern
wirklich in ihrem persönlichen Rekordjahr, oder ist es eher die patzende Konkurrenz? Die
aktuelle Ausbeute: 59 Punkte, 47:16 Tore.
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Nachdem es im November letzten Jahres Oliver Kahn erwischte, ist nun Martin Demichelis an der
Reihe. Weil er sich darüber ärgerte, dass ihn Ottmar Hitzfeld nach überstandenem Muskelfaserriss
nicht auf die Innenverteidigerposition zurückkehren lassen wollte, sondern im defensiven
Mittelfeld einplante, muss der Argentinier nun das Spiel gegen Cottbus als Zuschauer bestreiten.
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Wer kennt es nicht, das "weiße Zuschauer-T" in der Münchner Arroganz Allianz-Arena. Schon länger
habe ich mich gefragt, wie man es wohl schafft, für diese Choreographie rekrutiert zu werden. Nun
weiß ich: Es sind Auszubildende der Telekom, die sich freiwillig zu diesen Einsätzen melden
können.
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"Ja Herr Toni. Ich hab's auch gehört. Das war Abseits!" - Minuten später - "Jaja, Toni, ich hab's
gehört! Das war aufgestützt. Das Tor zählt nicht. Da hilft auch kein ungläubiges Lachen." Etwas
später hat es sich dann aber ausgeTonit ein klares Frustfoul führt zur Gelb-Roten Karte des
Italieners (Hast du das gehört?
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Der Aggressiv-Leader der Bayern hat wieder zugeschlagen. Dieses Mal hat er nicht versucht, einem
Gegenspieler aus vollem Lauf den Ellbogen ins Gesicht zu drücken. Dieses Mal hat er vor lauter
Frust dem Schiedsrichter für eine völlig korrekte Entscheidung höhnisch Beifall geklatscht und
anschließend die Bommelsche Stinkefaust gezeigt, die auch schon die Fans von Real Madrid [.
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Klaus Allofs hat sich für eine Vertragsverlängerung als Sportdirektor mit dem SV Werder Bremen
entschieden. Im Gegensatz zu vielen seiner ehemaligen Spieler konnte er dem Lockruf aus dem Süden
Deutschlands widerstehen und unterschrieb heute einen Vertrag bis 2012. Wie kaum ein anderer steht
er, gemeinsam mit Trainer Schaaf, für die Erfolge des SV Werder in [.
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