Es ist schon irre, wie Energies einstige Chancentode Shao und Jula derzeit auftrumpfen. Letzte
Saison hätten beide die Kirsche meist nicht mal im offenen Scheunentor untergebracht!
Das ist natürlich alles reine Kopfsache. Offensivspieler verhalten sich in dieser Hinsicht
genau wie Frauen.
Ein einziges spielfreies Wochenende reicht schon aus, um als Energiefan so richtig ins Grübeln
zu kommen. Schließlich findet beim FCE gerade eine echte Kulturrevolution statt.
Claus-Dieter Wollitz hat das Ende des rot-weißen Kampffußballs ausgerufen. Stattdessen soll
die Truppe ab sofort nur noch schnellen Kombinationsfußball präsentieren.
Das darf doch wohl nicht wahr sein! Die Energie-Kicker hatten mehr als zwei Wochen Zeit, sich
intensiv aufs Topspiel gegen Karlsruhe vorzubereiten. Und dann kommen sie mit so einer Nullleistung
um Ecke!
Mit der Zeit gewöhnt man sich ja an fast alles. Aber bei Heimniederlagen wie vorgestern reißt
es mich nach wie vor jedes Mal in Stücke.
Der FC Energie erinnert mich im Moment irgendwie an meinen Stammtischkumpel Helmut. Der hat sich
nämlich vor zwei Monaten im Zuge der Abwrackprämie ein neues Auto zugelegt. Stolz wie Oskar holte
Helmut die Karre im Autohaus ab. Und beim ersten Zurückstoßen setzte er den Schlitten dann mit
Volldampf an einen Begrenzungspfeiler.
In der Bundesliga ist Homosexualität ja bekanntlich immer noch ein Tabuthema. In der Premier
League sind die Jungs da anscheinend schon ein bisschen weiter. Schauen wir uns doch einfach die
beiden Süßen Garry O'Connor und Keith Fahey vom FC Birmingham beim Torjubel gegen Hull an. Das
ist sooooo süß!
Es gibt eine Szene im Fußball, über die wird im Nachhinein noch lange diskutiert. Dieses
Ereignis entscheidet manchmal über Sieg oder Niederlage, in jedem Fall sorgt sie aber für heftige
Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten nach dem Spiel. Die Rede ist davon, wenn der
Schiedsrichter in einem Bruchteil einer Sekunde in einer kniffligen Situation entscheiden muss, ob
der Ball mit dem vollen Umfang hinter der Torlinie war – oder eben nicht.